SCHLIESSEN

Suche

Eine neue Orgel für St. Johannis

Verschenken Sie eine Pfeifenpatenschaft!

Mit einem Betrag zwischen 10 Euro für ganz kleine Pfeifen und 800 Euro für die sichtbaren Pfeifen im Orgelprospekt können Sie den Bau unserer neuen Eule-Orgel unterstützen.

Mit der Übernahme einer Patenschaft haben Sie die Möglichkeit, eine ganz individuelle und einzigartige Freude zu verschenken - die Patenschaften sind besondere Andenken, die Generationen überdauern.

Aus 29 Registern und 56 verschiedenen Tönen können Sie Ihre Wunschpfeife (oder gleich mehrere) auszusuchen. Manchmal lassen sich Anfangsbuchstaben des Namens finden, oder Sie wählen ein Instrument, welches als Orgelregister vorkommt (wie z. B. Flöte, Oboe, Trompete und Posaune). Natürlich können auch Akkorde aus einzelnen Tönen zusammengestellt werden. Lassen Sie sich gerne im Kirchenbüro oder bei unserem Organisten beraten.

Hier können Sie sich über Klangcharakter und Bauweise der einzelnen Register informieren. Aber auch eine Beratung im Kirchenbüro oder durch unseren Organisten ist möglich.

Zeitplan

24.02.2017Vertragsunterzeichnung
05.11.2017Das letzte Spiel der alten Orgel
06.-09.11.2017Ausbau der Orgel
26.02.-06.07.2018Die Orgelempore wird baulich vorbereitet (siehe Fotostrecke)
09.07.-30.09.2018Technischer Aufbau der Orgel in der Eule-Werkstatt
27.-29.07.2018Busfahrt nach Bautzen zur Besichtigung des Neubaus
08.10.2018Anlieferung des neuen Instruments
bis ca. 31.10.2018Technischer Aufbau der Orgel vor Ort
05.11.-28.11.2018Intonation der Orgel, jetzt dürfen keine Geräusche in der Kirche wahrnehmbar sein.
1. Advent 2018Festliche Einweihung!

Anlieferung und Aufbau

Die neue Orgel kommt etwas später als geplant. Neuer, nun endgültiger Anlieferungstermin ist Montag, der 8. Oktober. Ab dann bleibt die Kirche wegen der Arbeiten geschlossen.

Durch die anhaltende Trockenheit im Sommer ergaben sich für die Bautzener Orgelbauer etliche Reparaturen an verschiedenen Orgeln im Rahmen der Wartungsverträge. Auch durch Krankheit und Elternzeit von Mitarbeitern kam es bei hoher Auslastung der Werkstatt zu Verzögerungen beim Bau unseres Instruments.

Damit am 2. Dezember zum Einweihungstermin die Orgel spielbereit ist, kommen mehr Mitarbeiter der Firma Eule als ursprünglich geplant nach Oldenburg. Sechs Orgelbauer werden zu Montagebeginn vor Ort arbeiten. Die Intonation ab Anfang November werden zwei Teams von je zwei Personen vornehmen, die in Schichten fast rund um die Uhr arbeiten. Auch Dirk Eule und Chefintonateur Gregor Hieke sind dabei.

Die Orgelbauer werden mit ihrer Fachkompetenz und großem Einsatz dafür sorgen, dass wir am 1. Advent ein hervorragendes Instrument einweihen können.

Zu Besuch in der Orgelbauwerkstatt

Stark beeindruckt von Besuch und Besichtigung der Orgelbaufirma Eule in Bautzen (Sachsen) und zufrieden mit den zahlreichen in den Eule-Werkstätten bereits für Oldenburg vorgefertigten großen und kleinen Baubestandteilen ist eine 45-köpfige Reisegruppe des Oldenburger Orgelbauvereins wieder zurückgekehrt.

Dies berichteten die Vorstandsmitglieder des Vereins Rolf Olderog, Helmut Schwarze und Matthias Voget. „Bei unserer gründlichen vierstündigen Besichtigung der Firma haben wir voller Bewunderung gesehen, mit welcher Hingabe, wie liebevoll und mit welcher Präzision die Firma Eule und ihre Mitarbeiter die große Zahl von Orgel-Einzelelementen (Windladen, Bälge, Pfeifen, Prospektteile etc.) zum Gesamtinstrument zusammen fügen. Und das alles in anspruchsvoller Handarbeit! Eine Teilnehmerin sagte: „Die ganze Orgel wird in Handarbeit gefertigt. Da verstehe ich, warum sie so viel kostet. Eigentlich müsste sie teurer sein!“ Sie fand Beifall dafür.

Auf der Hinfahrt hatte Organist Matthias Voget im Bus die Reisegruppe in einem Vortrag und mit Bildern und Skizzen auf den Besuch der Firma Eule vorbereitet, so dass den Oldenburger Besuchern die einzelnen Bauelemente und Arbeitsweisen besser verständlich waren. Die Teilnehmer waren dann auch mit den Erläuterungen von Herrn Eule sehr zufrieden.

In Fragen und Gesprächen bewunderten die Oldenburger besonders die vielen kunstvollen handwerklichen Arbeitsabläufe, die für den Gesamtbau der Orgel erforderlich sind. Ja, die Orgel ist zweifellos ein Meisterwerk deutscher Handwerkskunst und dazu auch noch deutscher Ingenieurskunst.

Bei der Verabschiedung der Oldenburger von der Firma Eule zeigten sich die Besucher bewegt und hoch zufrieden. Das Ehepaar Eule lobte die gute Zusammenarbeit mit ihrem Oldenburger Partner. Eule zeigte sich sicher, dass unsere fantastische neue Orgel mit ihrem wunderbaren Klang verdientermaßen am 1. Advent 2018 in der St.-Johannis-Kirche in Oldenburg eine sehr würdige Weihung erfahren wird. Froh gestimmt winkten die Oldenburger der Firma Eule noch einmal zum Abschied zu.

Viel Freude bot allen Mitreisenden auch ein gesondertes touristisches Zusatzprogramm, die zauberhafte Stadt Bautzen kennen zu lernen. „Bautzen bietet eine der schönsten Altstädte Deutschlands“, erläuterte die Reiseführerin dieser Fahrt, Margret Kasper, die alles hervorragend organisiert hatte. Bautzen sei die zweitgrößte Stadt der Oberlausitz. Sie sei das politische und kulturelle Zentrum der Sorben.

Dr. Rolf Olderog