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LEITBILD

Wir wollen als einladende Gemeinde


möglichst viele Menschen aus allen Altersgruppen für den persönlichen Glauben an Jesus Christus gewinnen, indem wir vielfältige Gottesdienste feiern, verbindliche Gemeinschaft lebenund für andere da sind.

Schon durch ihren Namen erinnert unsere Oldenburger St. Johannis-Kirche daran, welcher Sinn und Auftrag unserer Kirchengemeinde von Gott selbst gegeben ist. Johannes der Täufer, nach dem unsere Kirche benannt ist, sah den Sinn seines ganzen Lebens darin, auf den hinzuweisen, der nach ihm kommen und alle Verheißungen Gottes erfüllen würde: JESUS CHRISTUS. Über ihn sagt Johannes: "Dieser Mann ist Gottes Sohn" (Johannes 1,34)

Auch wir als Gemeinde sehen den Auftrag Gottes für uns darin, auf JESUS CHRISTUS hinzuweisen und Menschen zu einem Leben in der Gemeinschaft mit ihm einzuladen. Wir wollen die Einladung weitergeben, die Jesus selbst immer wieder ausspricht: "Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Laßt euch von mir in den Dienst nehmen, und lernt von mir!" (Matthäus 11,28-29)

Dabei sind uns die folgenden vier Punkte wichtig:

1. Wir laden ein zum persönlichen Glauben.

Wir wollen Menschen aus allen Altersgruppen auf das Geschenk des christlichen Glaubens hinweisen. Sie alle sollen Gelegenheit bekommen, ihr Leben Jesus Christus anzuvertrauen und eine persönliche Beziehung zu ihm zu entwickeln. Durch Jesus finden wir inneren Frieden und den eigentlichen Sinn des Lebens. Er selbst sagt: "Ich bin gekommen, um ihnen das Leben zu geben, Leben im Überfluß." (Johannes 10,10)

2. Wir laden ein zu vielfältigen Gottesdiensten.

Jeder Gottesdienst ist eine gemeinsame Feier in der Gegenwart Gottes, - sowohl in traditioneller als auch in moderner Form. Dabei wirken neben den Pastoren auch andere Gemeindemitglieder aktiv mit. Wir vertrauen auf die Zusage, die Jesus Christus selbst gegeben hat: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Matthäus 18,20)

3. Wir laden ein zu verbindlicher Gemeinschaft

Als Christen sind wir nicht nur dazu berufen, an Jesus Christus zu glauben, sondern diesen Glauben auch miteinander zu leben. Dazu gehört für uns, dass wir einander begleiten, uns gegenseitig ermutigen und helfen.

Gottes Geist fordert uns dazu auf, uns in der Gemeinde einzubringen. Hier kann der Glaube wachsen und jeder seine eigene Begabung entdecken und entfalten.

Wir orientieren uns an dem, was Lukas über die ersten Christen berichtet: "Sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft..." (Apostelgeschichte 2,42)

4. Wir laden ein, für andere da zu sein.

Als Gemeinde wollen wir allen Menschen offen und herzlich begegnen. Wir verstehen Kirche nicht als Selbstzweck, sondern wir wollen "Kirche für andere" sein, wie es der bekannte Theologe Dietrich Bonhoeffer ausgedrückt hat.

Wir wollen als Gemeinde für unsere Mitmenschen da sein. Wir orientieren uns dabei an Jesus, der den Menschen in ihrer Not begegnete und ihnen heraushalf. Über sich selbst sagte er: "Ich bin nicht gekommen, um mich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen." (Matthäus 20,28)