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St.-Johannis-Kirche

Geschichte unserer Kirche

Die St.-Johannis-Kirche in Oldenburg wurde 1156 bis 1160 vom letzten Oldenburger Bischof als romanische Basilika erbaut und ist damit eine der ältesten Backsteinkirchen Nordeuropas. Der Westbau wurde im ersten Drittel des 13. Jh. errichtet, der Chorraum wurde 1329 im gotischen Stil umgebaut und vergrößert. 1773 wurde der größte Teil der Inneneinrichtung durch den großen Stadtbrand zerstört.

1778 wurden der Hochaltar und die Kanzel für die provisorisch hergerichtete Kirche gestiftet. Beides schuf Nike Hollm aus Kopenhagen, der während der Arbeiten in Oldenburg verstarb, so dass die Werkstatt Moser aus Eutin die Fertigstellung besorgte.

Die Turmhaube wurde 1778 hinzugefügt. Sie entstand nach Plänen des Eutiner Hofbaumeisters Georg Greggenhofer.

"Unsere Kirche ist offen"

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Unter diesem Motto ist unsere St.-Johannis-Kirche,

die Radwegekirche direkt am "Mönchsweg" in Oldenburg in Holstein

wiederkehrend vom 25. März bis 25. Oktober täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr für Besucher geöffnet. In diesem Jahr wird es wegen der Bauarbeiten im Zusammenhang mit dem Orgelneubau leider zu Einschränkungen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Weitere Informationen zu:
"Offene Kirche""Mönchsweg", "Hüter im Hause des Herrn", Kirchenführung

Steine verraten Geheimnisse - auf unserem Kirchhof, direkt neben der Kirche finden Sie einen Grabstein, der eine Geschichte zu erzählen hat und wenn Sie jetzt Lust auf noch mehr Geschichte bekommen haben, das Oldenburger Wallmuseum ist in wenigen Minuten über einen ausgeschilderten Fußweg zu erreichen.

 

 

Hütedienst 2018

Die Kirchengemeinde Oldenburg hat die Hüterinnen und Hüter in der St.-Johannis-Kirche in Oldenburg kürzlich zu einer Jahresauftaktversammlung eingeladen, um in entspannter Atmosphäre einen regen Gedankenaustausch mit interessanten Informationen vorzunehmen. Pastor Andreas Gruben sprach den Freiwilligen den besonderen Dank dafür aus, dass die Kirche auch im Jahre 2017 wieder täglich 7 Stunden von Ende März bis Ende Oktober geöffnet werden konnte und ermunterte alle, die Kirche auch im Jahre 2018 wieder zu „behüten“. Er schenkte allen Anwesenden ein Pfadfinderbesteck mit dem Aufdruck „Unterwegs im Namen des Herrn“.

Der Leiter des Hütedienstes Klaus Kasper bedankte sich für die Einladung und war sich sicher, dass auch im Jahre 2018 wieder die älteste Backsteinkirche Nordeuropas durch die engagierten Ehrenamtler für die Besucher offen gehalten werden kann. Die Saison beginnt am 25. März und dauert bis Oktober. Es werden noch weitere Freiwillige für diese interessante Tätigkeit gesucht.

Im Jahre 2017 konnten ca. 7.000 Besucher von den Ehrenamtlern in der Kirche begrüßt werden. Insbesondere in den Sommermonaten haben im Durchschnitt täglich rund 40 Besucher am Tag die Kirche besichtigt. Immer mehr Gäste kamen mit dem Fahrrad zur ersten Radwegekirche Schleswig-Holsteins. Im Rahmen von Stadtführungen, die Günter Wulf in den Monaten Juli und August für Touristen auch in diesem Jahr wieder anbietet, werden den Besuchern auch die Besonderheiten und „Schätze“ der St.-Johannis-Kirche erläutert.

Bürgervorsteherin Susanne Knees sprach in einem Grußwort den Dank der Stadt Oldenburg dafür aus, dass die Besucher im Jahr 2017 wieder eine offene Kirche vorfinden konnten. Für die Stadt ist dies sehr wichtig, weil damit den interessierten Gästen ein kulturhistorisch bedeutsames Highlight geboten werden kann.

Urselruth Rokus berichtete über die Mitgliederversammlung des Vereins Mönchsweg e.V. aus dem letzten Jahr, in dem auch die Kirchengemeinde Oldenburg Mitglied ist.

Ein besonderes Thema auf der Versammlung war der Einbau der neuen Orgel und der Umbau der Empore in der Kirche im Jahre 2018.

Gerd Ernst erläuterte aus baulicher Sicht die Umgestaltung der Empore. Der Fußboden ist vor ca. 60 Jahren um 30 cm höher gelegt worden, diese Änderung wird jetzt wieder rückgängig gemacht. Auch die äußere Gestaltung der Brüstung verändert sich. Diese notwendigen Arbeiten dauern zurzeit noch an und werden bis zum Einbau der Orgel abgeschlossen sein. Die Bauplanungen und Bauausführungen liegen in der Hand von Architekt Klaus Dörnen.

Kirchenmusiker Matthias Voget erklärte im Einzelnen die neue Orgel mit ihrem Aufbau und der Anordnung der Pfeifen. Sie wird gefertigt von der Firma Eule in Bautzen. Die äußere Gestaltung der Orgel, in Fachkreisen als „Prospekt“ bezeichnet, wird ähnlich der ursprünglichen Marcussen-Orgel von 1867 sein und wie damals ca. 1,20 m nach vorne in den Emporenraum rücken.

Wegen dieser Arbeiten wird die Kirche im September 2018 für ca. 10 Tage geschlossen sein, weil die angelieferten Bauteile im Kirchenraum gelagert werden müssen. Auch während der Intonierungsarbeiten ab Mitte Oktober kann die Kirche nicht geöffnet werden, da dafür absolute Stille herrschen muss. Die neue Orgel soll zum ersten Mal bei der Einweihungsfeier am 1. Advent (2.Dezember 2018) durch den Organisten Matthias Voget erklingen.

Die Teilnehmer an der Jahresauftaktversammlung freuen sich auf die neue Hütedienstsaison 2018.

 Klaus Kasper