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Gemeindeleben

Gemeindefest

Gemeinde - FEST - verbunden

Nachdem wochenlang geplant und hin und her überlegt wurde, war es am 24. Juni endlich soweit: Unser Gemeindefest fand statt.

Bereits Tage vorher, besonders am Sonnabend, wurde rund um die Kirche herum gearbeitet. Es wurden Koten und Pavillons aufgebaut  und Tische und Bänke herangeschleppt. Aber nicht nur hier, sondern auch in unzähligen Oldenburger Küchen wurde fleißig gearbeitet. So konnten am Sonntag ein Kuchen- und ein Salatbüffet abwechslungsreich und überreichlich bestückt werden. Am Sonntagmorgen wurden noch schnell die letzten Pavillons, Bänke und Tische, 2 Grills und der Stand mit dem Orgelwein aufgebaut.

Das Fest begann dann mit einem gelungenen Familiengottesdienst, der ganz unter dem Motto „die Gemeinde ist ein bunter Strauß“ stand. Dieser Strauß zeigte sich schon darin, dass unsere 3 Pastoren jeweils verschiedene kurze Beiträge brachten, dass die Kinder singend und tanzend durch die Kirche zogen und darin, dass wir zur Musik der Gemeindeband die unterschiedlichsten Lieder sangen. Nach dem Gottesdienst ging es raus auf das Gelände oder ins Gemeindehaus.

An den beiden Grillstationen konnten wir uns gegen einen kleinen Obolus mit Würstchen, Fleisch und Getränken versorgen lassen. Im Gemeindehaus gab es gegen eine freiwillige Spende ungefähr 20 verschiedene Salate und mindestens genauso viele Kuchen. Die Jugendlichen hatten in einem der Pavillons eine Chill-Out-Lounge eingerichtet, in der sie Waffeln und Saft-Cocktails feilboten. In einer der Pfadfinderkoten wurde über dem Lagerfeuer Stockbrot gemacht.

Leider war das Wetter nicht ganz so schön wie erhofft, so dass die vielen Spielstationen, an den freiwillige Helfer warteten, nicht ganz so gut besucht wurden wie erwartet. Nachdem wir mit Kuchen und Wurst gesättigt waren, trafen sich gegen 14 Uhr viele Festteilnehmer in der Kirche, um gemeinsam mit der Band eine halbe Stunde lang Gott mit wunderschönen Liedern zu preisen.

Den krönenden Abschluss des Festes bildete dann gegen 15 Uhr das große Sommerkonzert. Dabei wirkten ganz viele aus der Gemeinde mit, die irgendetwas mit Musik zu tun haben. Das waren neben dem Kinderchor, der Kantorei und dem Posaunenchor natürlich auch unser Kantor Matthias Voget und das mitsingende Auditorium.

An Leib und Seele gestärkt gingen alle gegen 16 Uhr trotz des Nieselregens froh nach Hause. Es war ein gelungenes Fest, das in dieser Form nur durch die vielen freiwilligen Helfer, denen hier nochmals ausdrücklich gedankt wird, stattfinden konnte.

Barthold Niehus 

Ausflug ins Meereszentrum

„Schau mal, ein Hai über dir!“ – ein besonderes Erlebnis für 22 Kinder und 15 Frauen aus Oldenburg im Meereszentrum in Burg. Aus der Näh- und Frauengruppe für Migrantinnen der Kirchengemeinde war der Wunsch entstanden, einen Ausflug nach Fehmarn zu machen. Ursula Plagmann als Verantwortliche und Ute Petersen-Sauren begleiteten die Gruppe. Mit dem Zug ging es am 23. Juni nach Burg. Schon die Zugfahrt war ein Erlebnis für die Kinder. Hier gab es viel zu sehen.

Ein besonderes Erlebnis war die Fahrt über die Fehmarnsund-Brücke. Es wurde ganz ruhig im Zug, so sehr beeindruckte es alle, über die Ostsee auf die Insel zu fahren.

Im Meereszentrum gab es viele bunte Fische in den Aquarien zu entdecken, vor allem auch im Unterwassertunnel. Die Unterwasserwelten waren aber genauso spannend und informativ und regten die Phantasie der Kinder an. Nach einem reichhaltigen orientalisch-deutschen Picknick im Meereszentrum ging es  wieder zurück nach Oldenburg.

Das Projekt der Oldenburger St.-Johannis-Gemeinde wurde von Juli 2017 bis Juni 2018 von der Initiative „500-Land-Projekte“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finanziell gefördert. So war der Ausflug eine Erkundung in die neue Heimat und Teil des Projektes. Nach den Sommerferien geht es mit der Nähgruppe montags von 14.30 bis 17.00 Uhr weiter.

Hier finden Begegnungen zwischen Migrantinnen und deutschen Frauen statt. Beim Nähen, bei Vorträgen und gemeinsamen Kochen kann man sich austauschen und auch weitere Veranstaltungen planen. Eine Kinderbetreuung während dieser Zeit wird vom Familienzentrum gestellt, damit die Frauen sich einmal ungestört ihren Interessen widmen und ihre Deutschkenntnisse anwenden und trainieren können.

Ursula Plagmann ist hier Ansprechpartnerin, Telefon 04361/2975.

Ursula Palm-Simonsen

Aus der Nähgruppe und Frauengruppe

Seit Juli wird das Angebot der Nähgruppe und der Frauengruppe von der Initiative „500-Land-Projekte“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finanziell gefördert. Damit konnten 4 neue Nähmaschinen angeschafft werden. Ein Teil des Projektes ist die Erkundung der neuen Heimat.

Viel Spaß hatten 13 Erwachsene und 16 Kinder beim Ausflug am 7. Oktober in die Arche Noah nach Grömitz. Inhaber Ingo Wilhelm hatte einen kostenlosen Eintritt für die Näh- und Frauengruppe aus Oldenburg ermöglicht. Für alle Beteiligten war es ein besonderer Tag. Viele sind seit ihrer Flucht aus Syrien und dem Irak nicht mehr in einem Zoo gewesen. Mit einer kleinen Lokomotive ging es dampfend durch den Tierpark. Begeistert waren die Kinder von den vielen Tieren, vor allem von den Löwen.

An einem weiteren Nachmittag wurden mit Sabine Hesse schöne Filzarbeiten gemacht.

Spannend war ein Vormittag, an dem verschiedene Frauen ihre Religion vorstellten und wir über Toleranz gesprochen haben.

Unter Anleitung von Margrit Niemann aus Lütjenburg malten die Frauen bei einem weiteren Treffen schöne Aquarelle. Das Malen war eine gute Entspannung für die Frauen und Möglichkeit sich auszudrücken, gerade nach schlimmen Fluchterfahrungen.

Gerne können Frauen aus der Gemeinde zu den Treffen dazu kommen. Vielleicht entstehen auch noch mehr einzelne Kontakte zu Flüchtlingsfrauen und ihren Familien.

Näh-Treff, montags von 14.30 – 17 Uhr

Treffpunkt für Frauen mit und ohne Fluchterfahrungen, donnerstags von 9.00 – 11.00 Uhr

jeweils im Gemeindehaus Johannisstraße 33

Kontakt: Ursula Plagmann, Tel. 04361 2975

Ursula Palm-Simonsen