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Gemeindeleben

Weltgebetstag 2018

Die Schöpfung entsteht
Flötengruppe mit Regina Wilken

 

"Gottes Schöpfung ist sehr gut“ 

Surinam – ein kaum bekanntes Land in Lateinamerika ist den 50 Besuchern beim Weltgebetstag am 2. März näher gekommen. Ingrid Knoke und Ulla Plagmann stimmten uns mit Bildern und Informationen auf das Land und die Situation der Menschen ein.

Eiltraud Sonnak begrüßte von der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde, die in diesem Jahr eingeladen hatte. Bunt und abwechslungsreich war der Gottesdienst gestaltet. Im Zentrum stand die Schöpfungsgeschichte. Sie wurde während der Lesung mit Tüchern und Gegenständen entwickelt. Lag am Anfang nur ein schwarzes Tuch da, so entstand Tag für Tag die Schöpfung. Als Symbol für den siebten Tag, an dem Gott ruhte, leuchtete ein helles Licht.

In der Ansprache vertiefte Ursula Palm-Simonsen das Anliegen der Frauen aus Surinam. Ihnen war es wichtig, zu betonen, dass nach jedem Schöpfungsgeschehen Gott ausspricht: „Es war gut“.

Nach der Schöpfung des Menschen war Gottes Urteil sogar: "Siehe, es war sehr gut."

Das sprachen sich die Gottesdienstbesucher im Gottesdienst gerne gegenseitig zu.

Musikalisch begleiteten Annemarie Voget und Regine Wilken – unterstützt durch die Flötengruppe. Beim anschließenden Büffet kosteten wir von vielen leckeren Gerichten aus der surinamischen Küche.

Im nächsten Jahr sind wir in der katholischen Gemeinde St. Vicelin eingeladen. Die Liturgie kommt dann aus Slowenien.

Ursula Palm-Simonsen

Aus der Nähgruppe und Frauengruppe

Seit Juli wird das Angebot der Nähgruppe und der Frauengruppe von der Initiative „500-Land-Projekte“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft finanziell gefördert. Damit konnten 4 neue Nähmaschinen angeschafft werden. Ein Teil des Projektes ist die Erkundung der neuen Heimat.

Viel Spaß hatten 13 Erwachsene und 16 Kinder beim Ausflug am 7. Oktober in die Arche Noah nach Grömitz. Inhaber Ingo Wilhelm hatte einen kostenlosen Eintritt für die Näh- und Frauengruppe aus Oldenburg ermöglicht. Für alle Beteiligten war es ein besonderer Tag. Viele sind seit ihrer Flucht aus Syrien und dem Irak nicht mehr in einem Zoo gewesen. Mit einer kleinen Lokomotive ging es dampfend durch den Tierpark. Begeistert waren die Kinder von den vielen Tieren, vor allem von den Löwen.

An einem weiteren Nachmittag wurden mit Sabine Hesse schöne Filzarbeiten gemacht.

Spannend war ein Vormittag, an dem verschiedene Frauen ihre Religion vorstellten und wir über Toleranz gesprochen haben.

Unter Anleitung von Margrit Niemann aus Lütjenburg malten die Frauen bei einem weiteren Treffen schöne Aquarelle. Das Malen war eine gute Entspannung für die Frauen und Möglichkeit sich auszudrücken, gerade nach schlimmen Fluchterfahrungen.

Gerne können Frauen aus der Gemeinde zu den Treffen dazu kommen. Vielleicht entstehen auch noch mehr einzelne Kontakte zu Flüchtlingsfrauen und ihren Familien.

Näh-Treff, montags von 14.30 – 17 Uhr

Treffpunkt für Frauen mit und ohne Fluchterfahrungen, donnerstags von 9.00 – 11.00 Uhr

jeweils im Gemeindehaus Johannisstraße 33

Kontakt: Ursula Plagmann, Tel. 04361 2975

Ursula Palm-Simonsen