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Geistliche Impulse

An dieser Stelle finden Sie ab sofort geistliche Impulse rund um den Gott der Bibel. Verfasst und betreut werden diese Impulse von Mitgliedern unserer Gemeinde. Derzeit aktiv sind Frank Schulz und Pastor Dr. Horst Simonsen.

(Für die Inhalte der Impulse sind die Autoren verantwortlich. Sie spiegeln nicht zwingend die Ansichten der Kirchengemeinde Oldenburg wieder.)

Kolosser 3, 16-17

Ein Lobpreis auf den Lobpreis

Kolosser 3,16+17: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“

In wenigen Worten beschreibt der Apostel Paulus im Zusammenhang um Kol 3,16+17 das Leben eines Christen. Lieder zum Lobe Gottes, haben darin ihren festen Platz. Sie dienen der Belehrung, der Ermahnung und sie fördern unsere Dankbarkeit. Dabei geht es jedoch nie um das bloße Singen. Lobpreis erfüllt seinen Zweck dann am besten, wenn er von Herzen kommt.

Über Gesang zum Lobe Gottes wird bereits im Alten Testament berichtet. Das erste Mal erwähnt wird es, als die Israeliten zu ihrer Befreiung zu Gottes Ruhm und Ehre sangen (2.Mose 15). Der König David baute den Lobpreis zu einem festen Bestandteil im Tempel Gottes aus, in dem 4.000 Musiker aktiv waren (1Chr. 23,5)

Derzeit ist es schwierig, gemeinsam zu singen. Deshalb möchte ich ermutigen, Gott im kleineren Rahmen zu Loben und zu Ehren. Singen sie daheim, alleine oder mit der Familie. Gott freut sich darüber, egal wie viele mitmachen.

Der Lobpreis Gottes wird alle irdischen Hindernisse überdauern, denn Musik zum Lobe Gottes wird es auch in der Ewigkeit geben (Offb. 15,2-4). Darüber freue ich mich sehr!

Autor: Frank Schulz


Jeremia 23,29: "Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?“

Zur Zeit Jeremias hatten die Israeliten das Wort Gottes bereits teilweise in schriftlicher Überlieferung. Zusätzlich schickte Gott Propheten, welche den Willen Gottes für den weiteren Weg Israels mitzuteilen hatten.

Falsche Propheten machten in Jeremia 23 solch deutliche Worte Gottes notwendig. Ohne Auftrag verbreiteten diese Propheten Dinge, die Gott nicht gesagt hatte und die überhaupt nicht zu der schwierigen Situation Israels passten. Im Namen Gottes führten sie ihre Landsleute in die Irre. Entsprechend würden die Worte der falschen Propheten niemandem helfen und schon gar keinen Segen Gottes bringen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, sich an den Worten zu orientieren, die tatsächlich von Gott kommen. Für uns heute ist dies in der Hauptsache die Bibel. In ihr zu lesen bedeutet, Gott gegenüberzutreten. Es bedeutet, diesen Gott und seine Geschichte mit der Welt immer besser kennenzulernen. Seine Worte sind Ermahnung, Trost, Weisung und Leben. Seine Worte führen nicht in die Irre.

Autor: Frank Schulz


Joh 1,1-3: „1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.“

Der Apostel Johannes beginnt sein Evangelium mit den Worten:
Joh 1,1-3: „1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 3 Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Fragt man sich zunächst, wohin die Worte aus dem Zitat führen sollen und wer oder was dieses Wort ist, landet man etwas später bei der Aussage von Johannes 1,14. Dort steht:

Joh 1,14 „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“

und spätestens dort ist einem klar, von wem hier die ganze Zeit die Rede ist. Es ist Jesus Christus.
Jesus war von Anfang an mit dabei als es um die Schöpfung ging. Er war nicht nur dabei, sondern durch ihn hat Gott alles erschaffen.

Aber Jesus war nicht nur am Anfang in der Schöpfung aktiv. Aus dem Hebräerbrief wissen wir beispielsweise, dass Jesus bis zum heutigen Tag alle Dinge mit seinem kräftigen Wort trägt (Hebr. 1,3).  Jesus hat die Schöpfung also nie verlassen oder sich abgewendet. Darüber kann man staunen und es weckt Ehrfurcht vor dem großen liebenden Gott.

Autor: Frank Schulz