In einem nachösterlichen Konzert singt am Sonntag, dem 19. April 2026 die Chorgemeinschaft Neustadt in unserer St.-Johannis-Kirche. Zur Aufführung kommen Werke von Antonín Dvořák, Bob Chilcott und Paul Caldwell / Sean Ivory; die Leitung hat Andreas Brunion. Das Konzert beginnt um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Eine Kollekte ist willkommen. Das Programm umfasst ‚A Little Jazz Mass‘ von Bob Chilcott für Chor und Piano. Der klassische Text der lateinischen Messe wurde von Chilcott in ein Gewand des Jazz gekleidet mit viel blue notes und Synkopen. Der Titel ‚A Little …‘ verrät, dass diese Messe klein(er) ist als gewöhnlich: Bemerkenswerterweise ließ Chilcott das ‚Credo‘, das Glaubensbekenntnis, weg. Ein Grund dafür ist nicht bekannt. Andreas Brunion setzte sich hin und erlaubte sich extra für dieses Konzert eine Ergänzung zu schreiben: Sein Credo ist gesetzt für Solo-Sopran und Klavier; zudem bedient er sich der deutschen Sprache. Maj Hansen singt den Solo-Part. | Das Spiritual ‚Ain’t no grave can hold my body down‘ im Arrangement von Paul Caldwell / Sean Ivory verkörpert die nachösterliche Gewissheit, dass die Auferstehung Jesu auch für das eigene Leben Hoffnung und Perspektive gibt. Als Hauptwerk des Abends erklingt die Messe in D von Antonín Dvořák in der Originalbesetzung für Harmonium, Violoncello und Kontrabass und Chor. Dvořák komponierte diese Messe 1886 als Auftragswerk für den bedeutenden tschechischen Architekten und Kunstmäzen Josef Hlávka zur Einweihung von dessen Privatkapelle in seinem Schloss im westböhmischen Lužany. Auf Grund des begrenzten Platzes in der Kapelle erklärt sich die kleine, jedoch besonders klingende Besetzung mit Harmonium und den beiden tiefen Streichern. |